„Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön“ heißt es in einem alten Volkslied. Das dieses nicht eins zu eins auf eine Busfahrt übertragbar ist, wissen wir nun sehr genau! Um 07.45 Uhr wurden wir vom Resort abgeholt, um mit einem komfortablen Kleinbus zum weniger komfortablen „Großbus“ gebracht und nach Luxor transferiert wurden.
Die Reisegruppe „Nil und Meer“ auf dem Weg nach Luxor!
Luxor ist eine Stadt im Süden Ägyptens und liegt direkt am Nil. Sie ist besonders für ihre beeindruckenden Tempel und Gräber aus der Zeit der Pharaonen bekannt. In der Antike hieß die Stadt Theben und war zeitweise die Hauptstadt Ägyptens. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehören der Karnak-Tempel, der Luxor-Tempel und das Tal der Könige. Dort befindet sich das Grab des Pharaos Tutanchamun. Das steht dann Morgen auf dem Programm.
Im Hafen von Luxor stand zunächst das „Einschiffen“ auf dem Programm. Wir wählten dabei die weniger gefährliche Variante dieses sehr zweideutigen Begriffs und ließen die Formalitäten über uns ergehen. Die Kabinen erwiesen sich als angemessen großzügig für unseren Trip auf dem größten Strom des Kontinents (Nil 6550 km, Kongo 4700 km, Niger 2574 km).
Das Mittagessen war toll und machte Vorfreude auf das nächste Ma(h)l! Es folgte die Einweisung der Gäste in das Programm der kommenden Woche. Natürlich durfte auch der Versuch des Reiseleiters nicht fehlen, uns Gästen möglichst viele Ausflüge zu „wunderbar“ günstigen Preisen unterzujubeln.  Wir entschieden uns für die Sache mit dem Fähnchen und beendeten die Einweisungsveranstaltung so zeitgerecht, dass wir noch ein paar Stunden am Pool verbringen konnten.  Ich will nicht behaupten, dass uns das Wetter diesen Aufenthalt am Pool verhagelte, aber der Himmel war stark bedeckt, und der Wind wehte kräftig. Dafür erwies sich der Getränkeservice hier als bemerkenswert. 
Um 19.30 Uhr wartete das nächste Highlight. Die Einnahme der Abendverpflegung, die sich deutlich von den lukullischen Besonderheiten der Oldenburger Truppenküche, unterschied. Für die gesamte Kreuzfahrt haben wir einen fest zugeteilten Tisch und Kellner. Durch eine wohlwollende Gabe sicherten wir uns schon in den ersten Stunden seine Loyalität. In Anschluss konnten wir uns erstmalig in diesem Urlaub mit Bildungsanteil den wirklich wichtigen Dingen zuwenden.
Morgen früh geht es um 06.00 Uhr auf Sightseeing, u.a. auf den örtlichen Friedhof, der unter Fachleuten als „Tal der Könige“ bekannt sein soll. Wir sind gespannt auf den anstehenden Sonntag!
Dazu morgen mehr an dieser Stelle!