Nach einem Knobelabend und einer etwas verkürzten Nacht hieß es heute Morgen wieder zeitig aufzustehen um ein Notfrühstück vor dem nächsten Programmhighlight einzunehmen. Um 7:30 Uhr holte uns ein Bus ab, um uns zum Tempel von Edfu zu bringen. Der Tempel von Edfu ist dem Falkengott Horus geweiht. Er wurde zwischen 237 und 57 v. Chr. erbaut und zählt zu den besterhaltenen Tempeln des Landes. Seine riesigen Säulen, Reliefs und Hieroglyphen zeigen religiöse Rituale und erzählen vom Kampf zwischen Horus und Seth.

Zurück an Bord sicherten wir uns rasch Liegen am Oberdeck. Unsere Ruhe wurde durch die obligatorische Feuerübung ein ganz klein wenig gestört. 
Nach dem Ablegen ging es weiter stromaufwärts nach Kom Ombo, wo der nächste Landgang auf dem Tagesdienstplan anstand. Ausnahmsweise wurde dort mal etwas ganz Anderes besucht. Ein Tempel! Der Doppeltempel von Kom Ombo liegt direkt am Nil in Ägypten und stammt aus der griechisch-römischen Zeit. Das Besondere ist seine symmetrische Bauweise: Eine Hälfte war dem Krokodilgott Sobek, die andere dem falkenköpfigen Gott Haroeris geweiht. Im Tempel sind noch heute beeindruckende Reliefs und Hieroglyphen zu sehen.
Danach der übliche Zinober: Zurück an Bord, Sundowner am Oberdeck, Essen und noch ein bis zwei Absacket.