Ausflug zur „Blue Lagoon“ Tag 18 der Tansania-Tour 2026

Nachdem wir gestern Abend erneut hervorragend bei Zuby im „Swahili Local Restaurant“ gegessen hatten, konnten wir in eine lange Nachtruhe übergehen, da für den heutigen Vormittag keine besondere Planung vorlag. Und so konnten wir uns pünktlich um 05:30 Uhr am Ruf des Muezzin erfreuen, der uns „sanft“ aus dem verdienten Schlaf erlöste. Da der Gesang bereits nach 30 Minuten endete, konnte ich noch mehrfach versuchen, die unvollendeten Träume der „vor-Muezzin-Zeit“ wieder aufzunehmen. VERGEBLICH!!!

Erst das sonore Rattern des Ventilators ermöglichte mit seinem beruhigenden Radau, den ich schon aus dem Panzer kenne, die Rückkehr in das Land der süßen Träume.

Das umfangreiche Frühstück bildete die Argumentationsgrundlage für die sich anschließende Siesta am Pool. So nebenbei erledigte ich den notwendigen Dokumentationsschreibkram für mein Tauchlogbuch.

„Füße-Hoch-Modus“ am Pool bei schlechtesten Wetterverhältnissen (siehe Wolken im Hintergrund)!

Um 12:45 Uhr fiel den Muezzin auf, dass er morgens wohl ein paar Strophen vergessen hat. Wieder nahm er ordentlich Luft und zeigte seine eingeschränkte Musikalität. 

Also ging es zügig hinunter zum „Hafen“, wo das am Abend zuvor gebuchte Boot mit Captain Tom auf uns wartete. Rasch ein paar kühle Getränke aus Zubys Kühlschrank eingepackt und schon ging es los. Der Motor des in die Jahre gekommenen Bootes „Marilyn Monroe“ ließ jegliche Agilität vermissen und so tuckerten wir Richtung des ersten Stopps.

Die vier Abenteurer lachen noch!
„Marilyn Monroe“ war das heutige Transportmittel unserer Wahl!

Vier Stangen in den Sand, ein bisschen zerfledderten Stoff dazwischen und schon ist der ortsübliche Schattenspender fertig. Damit der feine weiße Sand nicht ins Getriebe kommt, wurde noch enie Matte ausgelegt. Mit dem Öffnen des Serengeti-Bier begann der gemütliche Teil des Sandbankaufenthalts. Nach ca. 100 vergammelten Minuten war der Spuk vorbei. Stangen und Gedöns einpacken und zurück zu „Marilyn“. Nächste Station war die Insel Chole.

Der Hafen von Chole!

Auf der Insel haben wir uns das Dorf mit 600 Einwohnern angeguckt. Hier legt man vorwiegend von Bananen- und Maniokanbau. Am großen Baum beim Marktplatz gab es viele Flughunde zu sehen.

Flughunde tummeln sich im Baum!